Lycra zum Nähen
Lycra – auch Sportjersey oder UV-Stoff genannt – ist ein hochelastischer Maschenstoff mit besonders viel Rücksprungkraft. Er wird vor allem für eng anliegende, sportliche Kleidung und Bademode genutzt, weil er sich in alle Richtungen dehnt und trotzdem formstabil bleibt. Viele Qualitäten sind zudem UV- und chlorbeständig, sodass sie auch im Schwimmbad und in der Sonne lange schön bleiben. Damit ist Lycra der Spezialist für alles, was besonders viel Elastizität und Bewegungsfreiheit braucht.
Eigenschaften von Lycra
- extrem dehnbar in alle Richtungen und sehr formstabil
- hoher Elasthan-Anteil für optimale Bewegungsfreiheit
- schnelltrocknend – ideal für Bade- und Sportbekleidung
- je nach Qualität UV- und chlorbeständig
- liegt eng an und sitzt wie eine zweite Haut
- pflegeleicht und strapazierfähig
Was du aus Lycra nähen kannst
Lycra ist die erste Wahl für Bademode und sportliche Kleidung. Für den Sommer und den Badespaß eignet sich zum Beispiel das BEACH SET. Enge, sportliche Leggings wie die SPORTY LEGS lassen sich mit diesem Stoff toll umsetzen. Auch ein sportliches Set wie der SPORTY SUIT oder ein SPORTY SHIRT profitiert von der hohen Dehnbarkeit. So näht sich Kleidung, die bei jeder Bewegung mitgeht.
Lycra für Bademode und Sport
Weil Lycra so elastisch, formstabil und schnelltrocknend ist, ist es der ideale Stoff für Badeanzüge, Bikinis und Sportkleidung. Für Bademode kombinierst du den Oberstoff mit Badefutter und speziellem UV-Gummi, damit alles gut sitzt und nichts verrutscht. Beim Kauf achtest du am besten auf chlorresistente Qualitäten mit hohem Elasthan-Anteil – so hält deine selbstgenähte Badekleidung auch häufigen Schwimmbadbesuchen stand.
Lycra verarbeiten – Tipps zum Nähen
Verwende eine Stretch- oder Microtex-Nadel und einen elastischen Stich, damit die Naht die starke Dehnung mitmacht. Da Lycra beim Nähen leicht wellt, hilft ein locker eingestellter Nähfußdruck und ein ruhiges Führen des Stoffes ohne Ziehen. Mit der Overlock gelingen besonders dehnbare, saubere Nähte.
Lycra pflegen
Nach dem Baden solltest du Lycra mit klarem Wasser ausspülen, um Chlor- und Salzreste zu entfernen. Wasche den Stoff schonend bei niedriger Temperatur und verzichte auf Weichspüler, damit die Elastizität lange erhalten bleibt. Trockne ihn an der Luft statt im Trockner.
Wissenswertes über Lycra
Der Begriff Lycra bezeichnet ursprünglich eine Marke für Elasthanfasern, wird heute aber oft für hochelastische Bade- und Sportstoffe verwendet. Entscheidend ist der hohe Elasthan-Anteil, der für die starke Dehnbarkeit und Rücksprungkraft sorgt. Für Bademode gibt es spezielle, chlorresistente Qualitäten, die auch häufigen Schwimmbadbesuchen standhalten. So bleibt deine selbstgenähte Badekleidung lange in Form und verliert weder Farbe noch Elastizität.
Lycra clever kombinieren
Für Bademode kombinierst du den elastischen Oberstoff mit passendem Badefutter, damit alles blickdicht bleibt und angenehm sitzt. An Bein- und Armausschnitten sorgt spezieller UV-Gummi für einen sicheren Halt. Bei Sportkleidung achtest du auf flache, elastische Nähte, die nicht scheuern. So entstehen bequeme Leggings, Badeanzüge und Sportsets, die bei jeder Bewegung mitgehen und sich toll tragen lassen.
So gelingt dein Lycra-Projekt
Die Schleiferlwerk-eBooks führen dich Schritt für Schritt durch die Verarbeitung, sodass deine Sportkleidung oder dein Badeoutfit am Ende perfekt sitzt und jede Bewegung mitmacht – bereit für Schwimmbad, Sport und Sommer.