Rippjersey zum Nähen
Rippjersey ist ein gestrickter Stoff mit deutlich sichtbarer Längsrippe. Durch diese Struktur ist er noch elastischer als glatter Jersey und schmiegt sich eng an den Körper. Rippjersey wird häufig auch als Bündchenware eingesetzt, um Ärmeln, Bund und Halsausschnitt einen sauberen, dehnbaren Abschluss zu geben. Als Oberstoff sorgt er für einen modernen, hochwertigen Look und ist damit gleich doppelt nützlich in deiner Stoffsammlung.
Eigenschaften von Rippjersey
- feine, sichtbare Längsrippen
- sehr dehnbar in der Breite – schmiegt sich eng an den Körper
- wird als Oberstoff und als Bündchenware genutzt
- ideal für eng anliegende Oberteile und Bodys
- wirkt modern und hochwertig, ob uni oder meliert
- angenehm weich und elastisch zu tragen
Was du aus Rippjersey nähen kannst
Rippjersey eignet sich perfekt für figurbetonte Shirts und für Bündchen aller Art. Ein tolles Schnittmuster dafür ist das sportliche RACER RIB, das die Ripp-Optik gekonnt in Szene setzt. Auch enge Basic-Shirts wie das CUTIE SHIRT lassen sich aus Rippjersey nähen. Als Bündchen kombinierst du Rippjersey wunderbar mit Sweat- und Jersey-Modellen wie dem DAINTY SWEATER oder dem BALLON HOODIE.
Rippjersey als Bündchen verwenden
Rippjersey und klassische Bündchenware sind eng verwandt. Für Bündchen an Ärmeln, Bund und Halsausschnitt wählst du eine Qualität mit hoher Rücksprungkraft, damit die Abschlüsse ihre Form behalten und nicht ausleiern. Du schneidest das Bündchen quer zur Rippe zu, faltest es der Länge nach und nähst es leicht gedehnt an. Achte darauf, dass die Farbe zu deinem Oberstoff passt – so wirkt dein selbstgenähtes Kleidungsstück rundum stimmig.
Rippjersey kaufen – worauf du achten kannst
Beim Kauf lohnt sich ein Blick auf die Elastizität: Ein guter Rippjersey dehnt sich stark und zieht sich vollständig wieder zusammen. Für Bündchen eignet sich eine feste, sehr elastische Qualität, für Oberteile darf der Stoff etwas weicher fallen. Ein Elasthan-Anteil sorgt für die nötige Rücksprungkraft.
Rippjersey verarbeiten und pflegen
Weil Rippjersey so dehnbar ist, nähst du ihn mit wenig Zug und einem elastischen Stich, damit sich der Stoff nicht wellt. Eine Jerseynadel sorgt dafür, dass die Maschen nicht beschädigt werden. Wasche Rippjersey vor dem Zuschnitt schonend bei 30 bis 40 Grad, damit die feine Struktur und die Elastizität lange erhalten bleiben.
Wissenswertes über Rippjersey
Rippjersey gehört zu den Maschenwaren und entsteht durch eine spezielle Ripp-Strickart, bei der sich Rechts- und Linksmaschen abwechseln. Dadurch bekommt der Stoff seine typische Längsrippe und die hohe Elastizität. Man findet ihn als eigenständigen Oberstoff, aber auch als klassische Bündchenware. Feiner Rippjersey wirkt edel und modern, gröbere Rippen setzen ein sportliches Statement – so lässt sich mit einem einzigen Stoff viel Abwechslung schaffen.
Rippjersey kombinieren
Besonders schön wirkt Rippjersey im Materialmix: Ein Sweater aus glattem Sweat-Stoff bekommt mit Rippbündchen einen sauberen Abschluss, und ein enges Ripp-Shirt wie das RACER RIB lässt sich mit einer Sweatjacke kombinieren. Achte darauf, dass Farbe und Elastizität von Oberstoff und Bündchen zusammenpassen, damit dein Kleidungsstück rundum stimmig und langlebig wird.
So gelingt dein Rippjersey-Projekt
Ob als Oberstoff oder als klassisches Bündchen – Rippjersey ist vielseitig und dankbar zu verarbeiten. Achte auf eine Qualität mit guter Rücksprungkraft und näh mit wenig Zug. Die Schleiferlwerk-eBooks zeigen dir genau, wie du Bündchen ansetzt, damit Ärmel, Bund und Halsausschnitt sauber und elastisch werden. So bekommt dein Kleidungsstück einen professionellen, langlebigen Abschluss.